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Ich bin hier: Home · Springsteen Alben von 1980-1989 · Nebraska






Nebraska






Das Album:
Songs &
Lyrics
Nebraska Zu einzelnen
Songs







Veröffentlichung:
30. September 1982
Studio:
Springsteens Schlafzimmer in Colts Neck, New Jersey
Label:
Columbia Records
Erschienen auf:
LP und CD
Anzahl der Titel:
10
Laufzeit:
40:50

Trackliste:

  1. Nebraska 4:32 Min.
    Songübersetzung
  2. Atlantic City 4:02 Min.
    Songübersetzung
  3. Mansion On The Hill 4:08 Min.
    Songübersetzung
  4. Johnny 99 3:43 Min.
    Songübersetzung
  5. Highway Patrolman 5:41 Min.
    Songübersetzung
  6. State Trooper 3:17 Min.
    Songübersetzung
  7. Used Cars 3:11 Min.
    Songübersetzung
  8. Open All Night 2:58 Min.
    Songübersetzung
  9. My Father's House 5:08 Min.
    Songübersetzung
  10. Reason To Believe 4:08 Min.
    Songübersetzung


Die Charts:
Jahr Album Chart Platz
1982 Nebraska The Billboard 200 3




Als Bruce Springsteen 1981 nach der einjährigen River-Tour nach New Jersey zurückkehrte, fing er schon wieder an, über das nächste Album nachzudenken und Songs zu schreiben. Allerdings sah er dagegen an, wieder so viel Energie mit den Aufnahmevorgängen in einem professionellen Studio zu stecken, zu verschwenden. Er wollte die Songs erst selbst aufnehmen, bevor er mit ihnen ins Studio ging. Vermutlich hatte er dabei die noch nicht lange zurückliegenden endlosen Aufnahmesessions des River-Albums im Kopf.

Kurzum, er rief seinen Gitarren-Techniker zu sich und bat ihn, etwas zu besorgen, nicht zu teuer, das dennoch geeignet wäre, Songs zu Hause aufzunehmen. Dieser kam zurück mit einem Teac-Vierspur-Tonbandgerät (siehe Abbildung), das Springsteen im Schlafzimmer seiner Wohnung in Colts Neck, New Jersey, platzierte.
Dort entstand das Album "Nebraska".



Die Songs entstanden in relativ kurzer Zeit, und als er sein Demotape fertiggestellt hatte, schickte er es seinem Manager Jon Landau und legte folgenden Brief bei:

"Ich habe hier alles Mögliche an Stoff. Ich hab‘ das draufgepackt, von dem ich glaube, dass du es dir anhören solltest. Ich habe immer noch 5 - 7 Sachen rausgelassen, die noch unfertig waren oder wirklich noch mit der Band ausgefeilt werden müssten. Etliche der Songs brauchen noch Bearbeitung, Zeilen müssen ausgetauscht werden, Änderungen am Arrangement. Einige werden wirklich funktionieren, andere sollten noch beiseitegelegt werden. Aber jedes dieser Lieder hat etwas in mir ausgelöst, deshalb sind sie dabei. Ich habe eine Menge Ideen, bin mir aber noch nicht sicher, wohin ich gehen will. Ich glaube, das Einzige, wonach ich in den Songs gesucht habe, war, irgendwie Neuland zu betreten. Bei allen ist das nicht der Fall, aber die meisten tun das oder versuchen es zumindest.
Kann sein, dass sie dich nicht sofort ansprechen oder dass sie ein wenig fremd klingen. Die meisten Songs habe ich nach dem Ende der Tour bis kurz vor Weihnachten geschrieben. Also, hier sind sie."


Diese Zeilen legen nahe, dass Bruce plante, die Songs zu gegebener Zeit im Studio mit der Band einzuspielen. Wie man weiß, kam es ganz anders.
In seinem Buch "Songs" erzählt er, er habe im Studio alles Mögliche probiert, die Songs mit der Band zu arrangieren. Schließlich sei es ihm gelungen, wie er ironisch anmerkt, die ganze Sache immer schlechter werden zu lassen. Letztendlich war er sogar zufrieden, alle musikalischen Möglichkeiten ausgeschöpft zu haben. So zog er die originale "home recorded" Kassette aus seiner Jeanstasche und sagte sich: "This is it."
Hinzu kam, dass Bruce im Gegensatz zu früher keinen finanziellen Druck hatte, eine Platte herauszubringen, die erfolgreich werden musste. Der harte Kern seiner Anhänger hätte sich auch damit zufriedengegeben, wenn er zwei bis drei Jahre gebraucht hätte, ein neues Album herauszubringen. Eigentlich konnte mit diesem Experiment nicht allzu viel schiefgehen.

Nebraska – die flache, gesichtslose Landschaft dieses im Mittleren Westen gelegenen Bundesstaates diente als Hintergrund für die trostlosen Porträts von Mördern, Einzelgängern und Außenseitern der amerikanischen Gesellschaft der Reagan-Ära. Die Songs des am 30. September 1982 veröffentlichten Albums besitzen eine ruhige bis depressive Grundstimmung.
Stärker als bei anderen Alben haben Songs von "Nebraska" einen Bezug zu Bruces Kindheit, was er in "Songs" näher ausführt:

"Der Klang der Musik ist direkt damit verbunden, was mich an meine Kindheit erinnert. Wir lebten bei meinen Großeltern, bis ich sechs war. Als ich die Songs entwarf, rief ich mir ins Gedächtnis zurück, wie es damals war, insbesondere im Haus meiner Großeltern. Ich erinnere mich an die Wände, den Mangel an Dekoration, die beinahe schmerzhafte Einfachheit."

Außer Springsteens Stimme sind hauptsächlich nur seine Akustikgitarre und eine Mundharmonika zu hören. Ich denke, dass dieses Konzept deshalb wirkt, weil es den Geschichten und ihren Figuren eher gerecht wird. Diese äußerst sparsame Instrumentierung entspricht den karg ausgestalteten Geschichten und Begebenheiten in den Songs, d. h. die Form entspricht dem Inhalt. Schon der Blick auf das Albumcover verrät, dass es hier nicht um Freude, Glück und Erfolg gehen kann. Wenn Springsteen von der "beinahe schmerzhaften Einfachheit" spricht (siehe Zitat oben), so spiegelt sich das auch in den Songs des Albums wieder.





Im Titelsong "Nebraska" beleuchtet Springsteen die Geschichte des Mörders Charles Starkweather, der auf einer Reise durch Wyoming zehn unschuldige Menschen tötet und zum Tode verurteilt wird. Die monotone, regelrecht ausdruckslose Stimme des Sängers verrät keinerlei Emotion. Deshalb entwickelt sich auch keine Sentimentalität oder irgendeine Form von Mitleid. Manche Kritiker warfen Springsteen vor, der Text wäre eine Art Identifikation mit Starkweather, was fehlinterpretiert ist, denn wer sich ernsthaft mit dem Song beschäftigt, wird feststellen, dass er nur Beobachter ist, der sich jeglicher Wertung enthält.

"Atlantic City", eine etwas lebhaftere Nummer, beschreibt ein junges Paar, das in der Hauptstadt des Glücksspiels, wo Gewalt und Korruption an der Tagesordnung sind, trotz ihrer hohen Schulden versucht, über die Runden zu kommen. Die Beiden hoffen, dass sie in dieser Stadt neu anfangen können ("And I bought us two tickets on that Coast City bus"), dass sie auch einmal Glück haben. Es gibt nur Sieger und Verlierer, und der Erzähler setzt alles auf eine Karte. Die letzte Zeal verheißt nichts Gutes: "So honey last night I met this guy and I’m gonna do a little favor for him."
Übrigens: Springsteens erstes Song-Video wurde von "Atlantic City" gedreht. In Schwarz-Weiß gefilmt, macht es die Gegensätze der Stadt deutlich: auf der einen Seite die glitzernden Glasfassaden der neu erbauten Konsumtempel und Hotels, auf der anderen Seite die tristen Bilder von verwahrlosten Vierteln mit zugenagelten Läden und herumlungernden Arbeitslosen. Gegen Ende des Films geht der Blick in die Kasinos mit den rollenden Roulettekugeln und den Menschen an den einarmigen Banditen, bevor er ganz zum Schluss einen Überlandbus auf einem leeren Parkplatz zeigt. Wohin soll die Reise gehen?

In "Mansion On The Hill", das aus dem Blickwinkel eines Kindes geschrieben ist, vergegenwärtigt sich Springsteen die einfachen Verhältnisse seiner Kindheit, mit den nächtlichen Ausfahrten im Wagen seines Vaters und der wehmütigen Erinnerung an eine Villa auf dem Hügel.

In "Johnny 99" wird in einfachen, kargen, aber umso eindringlicher wirkenden Bildern das völlig verkorkste Leben von Johnny geschildert, der mit seiner Wut, Verzweiflung und Ohnmacht nicht mehr weiß wohin und, von Alkohol benebelt, in einem Anfall von Wahn einen Menschen tötet. Er wird zu 99 Jahren Knast verurteilt; vergeblich bittet er darum, zum Tode verurteilt zu werden. Vielleicht gibt ihm das einen Teil seiner Würde zurück.

In "Highway Patrolman", dem längsten Song auf dem Album, geht es um zwei ungleiche Brüder: Auf der einen Seite ist da der Sergeant Joe Roberts, ein bodenständiger, ehrlicher Typ, der eine Einheimische geheiratet hat. Auf der anderen Seite sein Bruder Frankie, der Soldat geworden ist, um über die Runden zu kommen. Er hat sich von der Familie abgewendet, ist streitsüchtig, häufig in gewalttätige Auseinandersetzungen verwickelt und bekommt sein Leben nicht auf die Reihe. Als Joe eines Abends in seinem Dienstwagen seinen Bruder verfolgt, der wieder einmal schuldhaft in einer blutigen Auseinandersetzung verwickelt ist, verschwindet dieser offensichtlich auf Nimmerwiedersehen über die kanadische Grenze, wo sein Bruder umkehren muss.

"State Trooper", ein bitterböser, durch das düster klingende Gitarrenspiel Gänsehaut erzeugender Song, beschreibt einen Autofahrer, der des Nachts ohne Führerschein und Registrierung auf einer Schnellstraße in New Jersey unterwegs ist und hofft, von der Staatspolizei nicht erwischt bzw. aufgehalten zu werden. Der Song lässt offen, ob er etwas angestellt hat, dennoch spürt der Hörer die wachsende Verzweiflung des Mannes, der vergeblich nach einem inneren Frieden sucht. Niemand hört ihm zu oder hat ihm zugehört. Die letzten Zeilen ("Hey somebody out there, listen to my last prayer / Hi ho silver o deliver me from nowhere") lassen sogar vermuten, dass er seinem Leben ein Ende setzen will, wenn er sagt: "Erlöse mich aus dem Nichts."

"Used Cars" ist ein sehr autobiografischer Song, aus der Sicht eines Kindes geschrieben. Es geht um die Probefahrt eines gebrauchten Autos mit der ganzen Familie. Das Vertrauen des Verkäufers schwindet, als er die abgearbeiteten Hände des Vaters sieht. Ein Deal kommt nicht zustande, eine leise Kritik an der Ungerechtigkeit in jener Welt. Und der Erzähler sagt, wenn er mal in der Lotterie gewinnt, wird er sich nie wieder in ein gebrauchtes Auto setzen.

"Open All Night" sticht aus dem Songkanon etwas heraus, denn er ist der einzige echte Rocksong des Albums. Der Text ist sehr bildhaft mit zahlreichen Details, das Gitarrenspiel kraftvoll. Die Industrielandschaft des frühmorgendlichen New Jersey vergleicht der Erzähler mit einer Mondlandschaft. Das ist die eine Seite, die andere ist die Erinnerung an das Kennenlernen seiner Freundin Wanda in einem Schnellrestaurant am Highway, und jetzt freut er sich darauf, nach einer auswärtigen Arbeit weiter weg zu ihr nach Hause zu kommen. Eine kleine heile Welt wird hier angedeutet, ganz lebensbejahend. Dazu passt Springsteens komplett überarbeitete Version des Songs während der Seeger-Sessions-Tour. Die Mischung aus Swing, Jazz, Big Band und Boogie war Spaß pur.

"My Father’s House", ebenfalls wie in "Mansion On The Hill" und "Used Cars" aus dem Blickwinkel eines Kindes geschrieben, ist einer der autobiografischten Springsteen-Songs. Der Erzähler träumt vom Haus seines Vaters, das er klopfenden Herzens in einer unheimlichen Nacht aufsuchen möchte. Zwischendurch wacht er auf, sich an das Zerwürfnis mit seinem Vater erinnernd. Er träumt weiter, dass ihm der Einlass ins Haus verweigert wird; durch den Türspalt sagt ihm eine Frau: "I’m sorry, son, but no one by that name lives here anymore." Der Song endet mit einem biblischen Bild: "My father’s house ... / Shining `cross this dark highway where our sins lie anatoned." Die Sünden bleiben also ungesühnt; es herrschen nur noch Leere und Einsamkeit. Die ersehnte Versöhnung mit seinem Vater findet nicht statt. Wie ein "Wachtraum, vorbestimmt und schicksalhaft" sollten die Songs auf dem Album klingen, sagt Springsteen. Dieser Song ist dafür das beste Beispiel.

"Reason To Believe" besteht aus kurzen Beschreibungen verschiedener Alltagssituationen, die auf den ersten Blick ausweglos erscheinen. Gibt es eine Lösung? Es gibt zumindest ein wenig Hoffnung: "At the end of every hard earned day you can find some reason to believe." Das ist typisch Springsteen: Nicht aufgeben, immer an eine Lösung glauben.

Was sagte die Kritik zu dem Album?

Steve Pond schreibt am 28. Oktober 1982 im Musikmagazin "Rolling Stone" unter der Überschrift "Kühner Sprung ins kalte Wasser":
"Zehn Jahre lang hat sich Bruce Springsteen dem feurigen, breit angelegten Rock gewidmet, und dennoch hat er jetzt beschlossen, dass manche Geschichten einfach am besten von einem Mann allein mit seiner Gitarre erzählt werden. Dieses sehr persönliche Projekt ist für die selbstzufriedene Plattenindustrie ein Schlag ins Gesicht und könnte auch leicht die Radiosender verschrecken, aber Springsteen ist noch immer einer der größten Draufgänger unter den Mainstreamrockern und pocht jetzt wieder auf sein Recht, ohne Rücksicht auf Verluste die Platte aufzunehmen, die ihm vorschwebt. Das ist die gewagteste der sechs bisherigen Springsteen-Platten – und es ist die überraschendste, direkteste und aufregendste. Und obwohl Nebraska ein kommerzielles Risiko darstellt, war es taktisch ein geschickter Schritt, eine originelle Möglichkeit, den Mechanismen des Rock'n'Roll-Geschäfts zu entfliehen, denen zufolge jede Platte größer und besser als die letzte werden muss.

Im Jahresrückblick schreibt der "Rolling Stone" am 23. Dezember 1982:
"Ein scharfkantiges, umdüstertes und letztendlich großartiges Porträt von Amerika – "Nebraska" ist ein einfaches Folk-Album, auf dem Springsteen sein Können von allem Überflüssigen entkleidet hat. Er hat die traditionellen Mittel verwendet – ein paar akustische Gitarren, ein Vierspur-Kassettenrecorder, das ehrliche Vokabular der Folkmusik – um ein aufwühlendes, gewalttätiges Bild eines verwundeten Landes zu zeichnen ... Ein vom kommerziellen Standpunkt her riskanter Schachzug, der sich jedoch bewährt hat – das Album bekam Airplay und verkaufte sich gut. "Nebraska" ist das gewagteste von Springsteens bisherigen sechs Alben – und gleichzeitig das überraschendste, direkteste und aufregendste."

Der berühmte Kritiker Greil Marcus schrieb:
"‘Nebraska‘ ... ist die kompletteste und wahrscheinlich überzeugendste Beschreibung von Widerstand und Ablehnung, die Ronald Reagans U.S.A. von einem Künstler oder irgendeinem Politiker erfahren hat. Da Springsteen ein Künstler und kein Politiker ist, ist sein Widerstand eingefasst mit den Mitteln ganz düsterer Annahmen; seine Ablehnung wird präsentiert als eine, die sich selbst fremd ist. Da ist nicht die Spur einer Rhetorik, nicht ein Moment der Polemik. Die Politik ist vergraben in Geschichten von Einzelpersonen, die nur dann eine Nation bilden, wenn man ihre Geschichten hört und diese miteinander verbindet ... Die Menschen, die wir auf ‚Nebraska‘ treffen, haben keine öffentliche Dimension, weil sie einsam sind, denn in einer Welt, in der Menschen sozial und ökonomisch nichts als funktionieren müssen, wird ein jeder Mann und eine jede Frau von anderen isoliert."

Die Reaktionen des Publikums auf das Album waren gemischt. Entweder wurde es umjubelt oder abgelehnt, was vermutlich heute noch so ist.
Einige entdecken dieses Album für sich eher spät (es gibt bei Springsteen ja auch sehr vieles zu entdecken, was seine Zeit braucht). Anlass, sich näher mit dem Album zu beschäftigen, waren die Fullband-Versionen von Songs wie "Atlantic City" und "Johnny 99", vor allem aber die Version von "Reason To Believe" während der Magic-Tour; vorher hatte ich diesen Song überhaupt nicht beachtet. Mittlerweile mag ich die Studio-Versionen der Songs, gerade auch, weil Text und Musik, gepaart mit seiner Stimme, eine unverwechselbare Einheit bilden. Eigentlich verbietet sich ein Vergleich mit seinen Hit-Alben wie "Born To Run", "Darkness On The Edle Of Town" oder "Born In The USA", wohl aber mit dem Themenalbum "The Ghost Of Tom Joad", evtl. noch mit "Devils & Dust". Ich finde das Album "künstlerisch wertvoll", was nicht heißt, dass es mein Lieblingsalbum ist.

Ganz zum Schluss noch ein Plattentipp:
Badlands: A Tribute To Bruce Springsteen’s Nebraska (erschienen 2000), mit – wie ich finde – teils wunderbaren Interpretationen, wie zum Beispiel "Atlantic City" von Hank III, dem Enkel von Hank Williams.

von Rüdiger Uetzmann









Credits
 
Mike Batlin
Engineer
David Michael Kennedy
Photography
Dennis King
Mastering
Andrea Klein
Design
Bob Ludwig
Mastering Consultant
Stephen Marcussen
Mastering Consultant
Bruce Springsteen
Bass, Composer, Guitar, Harmonica, Main Personnel, Primary Artist, Producer, Vocals
   
 



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