|
Diese Website verwendet Cookies zur Anzeige von Youtube-Videos. Mit Betätigung des Buttons "Externe Inhalte anzeigen" werden möglicherweise Informationen zu Ihrer Verwendung der Website von Drittanbietern für soziale Medien, Werbung und Analysen weitergegeben. |
Die The River-Tour von Bruce Springsteen und seiner E Street Band fand statt in den Jahren 1980 bis 1981, sie begann mit der Veröffentlichung des Albums The River.
Der erste Teil der Tour mit 46 Konzerten fand in Arenen in den USA statt, beginnend am 3. Oktober 1980 in der Crisler Arena in Ann Arbor, Michigan, und dauerte bis Jahresende. Nach einer dreiwöchigen Urlaubspause ging es weiter bis Anfang März mit dem 2. Teil mit 26 Shows in Kanada und den Staaten. Der dritte Teil der Tour bestand aus seinem ersten wirklichen Ausflug nach Westeuropa überhaupt, nach dem kurzen Wagnis 1975 nach dem Erscheinen von Born to Run. Insgesamt wurden 34 Shows gespielt, einschließlich der sechs Abende in Londons Wembley Arena. Springsteen und die E Street Band traten in zehn Ländern auf: Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Vereinigtes Königreich (UK).
Der finale Teil der Tour war angekündigt als "homecoming tour" in den Vereinigten Staaten, und zwar an Spielstätten, die in seiner Karriere eine besondere Rolle gespielt hatten. Sie begann mit sechs Konzerten in seiner Heim-Arena, in New Jerseys Meadowlands Arena. Nach 34 Konzerten in nur zehn Städten endete die Tour am 14. September in Cincinnatis Riverfront Coliseum in Ohio.
Zum ersten Mal in seiner Karriere eröffnete Springsteen einige Konzerte mit seinem berühmtesten Song, "Born to Run". In seiner allerersten Show, in Ann Arbor, hatte er – was Berühmtheit erlangt hat – einen Blackout und vergaß den Text; das Publikum, den Text singend, half ihm darüber hinweg. Bei den Zugaben erschien der Lokalmatador Bob Seger und sang im Duett mit Springsteen "Thunder Road".
Springsteens Auftritte bei dieser Tour waren ähnlich angelegt wie bei den vorherigen, übertrafen diese aber in der Länge. Oft spielte er Sets von 30 Songs, und die Shows dauerten vier Stunden; es war während dieser Tour, dass sich Springsteens Ruf für seine Marathonkonzerte festigte.
Das emotionale Moment dieser Konzerte wurde ganz unterschiedlich beurteilt, abhängig vom Konzertbesucher. Einige feierten eine Party, andere berichteten, dass sie sich nach einer Reihe von deprimierenden Songs fühlten, als ob sie sich die Pulsadern aufschnitten. Gewiss hatte der Titelsong "The River" die Qualität, beide Standpunkte zu veranschaulichen – in ihm gab Springsteen zu, dass das Leben eine Menge Widersprüche hatte, dass man mit ihnen leben müsse – und die folgende Tour zeigte das auf. Ein wesentlicher Unterschied war, dass jetzt, wo Springsteen sich vorher auf alte 1960er R&B- und Popsongs für die flotteren, lichteren Momente gestützt hatte, eigene Songs, wie "Out in the Streets", "I'm a Rocker", "You Can Look (But You Better Not Touch)" und andere River-Stücke diese Rolle bei dieser Tour und auch später übernahmen.
Mehrere Konzertgepflogenheiten begannen während dieser Tour. Am Ende des burschikosen Rocksongs "Sherry Darling" zog Springsteen einen jungen weiblichen Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne und tanzte mit ihm. Diese Praxis wurde berühmt in der folgenden Born in the U.S.A. Tour bei "Dancing in the Dark". Und als er seinen neuen (und ersten) Top-10-Hit "Hungry Heart" spielte, ließ er das Publikum die erste Strophe und den Refrain singen, ein Ritual, das auch bei nachfolgenden Touren zum festen Bestandteil wurde.
Zwei Shows wurden zu der Zeit besonders beachtet, und zwar wegen ihres Zusammenfallens mit historischen Ereignissen. Die Show in der Arizona State University am 5. November 1980 fand einen Tag nach Ronald Reagans viel umjubelter Wahlrede vor seinem erdrutschartigen Wahlsieg zum amerikanischen Präsidenten statt. In einer damals ungewöhnlichen Aktion sprach Springsteen die Worte: "Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, was gestern Abend passiert ist, aber ich denke, es ist ziemlich erschreckend." Danach stimmten er und die Band in "Badlands" ein. Diese Version, ohne die vorausgegangene Bemerkung, ist im Boxset "Live/1975-85" enthalten. Etwa einen Monat später, am 9. Dezember, ließ sich Springsteen nicht davon abhalten, das geplante Konzert im Spectrum in Philadelphia durchzuführen, einen Tag nachdem John Lennon ermordet worden war, trotz der Einwände seines Vertrauten Steven Van Zandt. "Es ist eine harte Welt, die von dir fordert, mit einer Menge von Dingen zu leben, die du nicht verstehen kannst," sagte Springsteen zu Beginn seiner Show, "und es ist schwer, hier heute Abend zu spielen, aber nichts anderes kann ich tun." Er eröffnete mit einem besonders ungestümen "Born to Run" und schloss mit einer Interpretation der Beatles-Version von "Twist and Shout". Jene Show wurde verglichen mit Robert Kennedys Erklärung zum Tod von Martin Luther King Jr.
Die berühmteste Show dieser Tour ist wahrscheinlich die vom Silvestertag 1980 im Nassau Coliseum von Long Island, New York. Mit einer Setlist von 38 Songs handelt sich um eine der längsten Springsteen-Shows aller Zeiten, viele halten sie für eine seiner besten.
Die erste europäische Show der River Tour in Hamburg, gleichzeitig die erste in Deutschland, startete ein wenig steif, aber bald waren Sprach- und kulturelle Barrieren überwunden, und der europäische Teil der Tour wurde überaus erfolgreich und machte viele zu Springsteen-Fans. Außer in Hamburg spielte er noch in Berlin, Frankfurt und München. Die Tour beschloss mit zwei epischen Shows in Birmingham, England, in der NEC Arena. In einer trat Pete Townshend als Gaststar auf.
Vor allem wurde Springsteen jenseits der USA bekannt; außerdem sprach er zu Leuten, die Vorurteile gegenüber Amerikanern hatten, sie in der Hauptsache als selbstgerecht und einnehmend ansahen. Springsteen lernte andere gesellschaftliche Ansichten und Themen kennen. Er selbst fing an, Bücher über Amerikas Geschichte zu lesen, und vertiefte sein selbst zugegebenes seichtes Wissen über politische Zusammenhänge.
Vor dem abschließenden Teil der Tour in den USA gab er ein Benefizkonzert für Vietnam-Veteranen in Los Angeles (Erlös: 100.000 $). Hier wie auch schon vorher sang er eine zu Herzen gehende akustische Version von Woody Guthries "This Land Is Your Land" und kündigte damit eine größere politische Beteiligung in den späteren Achtzigern an. Seine Erzählungen und Kritiken auf der Bühne wurden länger und emotional, und er fing auch an, vor seinen ernsthafteren Songs um Ruhe zu bitten. Er nahm den Elvis Presley gewidmeten Song "Bye Bye Johnny" (später umgenannt in "Johnny Bye Bye") und das düstere Jimmy-Cliff-Cover "Trapped" in sein Repertoire auf.
Die Meadowlands-Shows vom Juli 1981, die die neue Arena einweihten (die erste in New Jersey), waren beeinträchtigt durch ihre Nähe zum Nationalfeiertag (Fourth of July) und durch Feuerwerkskörper, die aus der Menschenmenge während jeder Show abgefeuert wurden. Springsteen war äußerst verärgert (einmal wurde er selbst von einem getroffen) und verurteilte die Fans, die so etwas machten. Er sagte während des Konzerts: "Wer auch immer ihr seid, ihr seid keine Freunde von mir."
Bisher war es sehr schwer gewesen, Tickets für viele Springsteen-Konzerte zu bekommen. Biograf Dave Marsh schrieb: "Seine verkauften Konzerttickets stehen in keinem Verhältnis zu seiner Popularität in den Plattenläden oder den Top-Forty-Radiostationen. Er konnte 20.000 Plätze fassende Konzertarenen schneller und häufiger füllen als Künstler, die vier oder fünf Mal so viele Platten verkauften ... er wurde bejubelt als der größte Rock-Performer." Dadurch war der Ticket-Schwarzmarkt ein ständiges Problem.
Kritiker Robert Hilburn schrieb, dass das Album und "die ausgedehnte USA-Tour, die der Veröffentlichung folgte, Springsteen nicht nur zu einem wichtigen, sondern auch zu einem populären Favoriten der Rock'n'Roll-Fans im ganzen Land machte. Er war nicht länger jemand, der als Phänomen nur an der Ostküste wahrgenommen wurde." Musikjournalist Robert Santelli schrieb: "Eifrig dabei, alte Fans zufriedenzustellen und neue zu gewinnen, gingen Springsteen und die Band fast jede Nacht an ihre Grenzen, mit Shows von drei und manchmal vier Stunden Länge. Diese Marathonshows erschöpften nicht nur die Band, sondern genauso ihr Publikum. Die pure Anzahl an gespielten Songs, der Umfang an Emotionalität, die Erzählungen von Springsteen zwischen den Songs ... all das war weit mehr als ein gewöhnliches Rockkonzert. Jeder Abend war eine mächtige Demonstration davon, wie und warum Bruce Springsteen und die E Street Band zum besten Rock'n'Roll Live Act geworden sind."
Die River Tour ist vielleicht die am wenigsten bekannte, weil viele Fans sie nicht erlebt haben. Im Gegensatz zu den vorhergehenden und den darauf folgenden gibt es wenig offizielle Audio- und Video-Materialien davon – keine Radio-Übertragungen, kein Livealbum, keine Musikvideos von Konzertmitschnitten, keine DVD-Veröffentlichungen. Das Boxset "Live/1975-85" beinhaltete eine Auswahl von 13 Stücken aus dieser Tour, sie haben aber nur wenig thematische Struktur. Es gibt natürlich Bootlegs von der Tour, allerdings sind viele mit der Zeit verloren gegangen.
Die Tour leidet auch unter dem Vergleich mit der legendären 1978er Tour davor und der monumentalen Born in the U.S.A. Tour danach. Ihr wichtigstes Vermächtnis ist vielleicht die erfolgreiche Bekanntmachung von Springsteens Musik und ihre Darbietung in Westeuropa. Zwei Jahrzehnte später kann sich Europa einer größeren und lautstärkeren Fangemeinde schätzen als überall in Amerika.
Der erste Teil der Tour mit 46 Konzerten fand in Arenen in den USA statt, beginnend am 3. Oktober 1980 in der Crisler Arena in Ann Arbor, Michigan, und dauerte bis Jahresende. Nach einer dreiwöchigen Urlaubspause ging es weiter bis Anfang März mit dem 2. Teil mit 26 Shows in Kanada und den Staaten. Der dritte Teil der Tour bestand aus seinem ersten wirklichen Ausflug nach Westeuropa überhaupt, nach dem kurzen Wagnis 1975 nach dem Erscheinen von Born to Run. Insgesamt wurden 34 Shows gespielt, einschließlich der sechs Abende in Londons Wembley Arena. Springsteen und die E Street Band traten in zehn Ländern auf: Bundesrepublik Deutschland, Schweiz, Frankreich, Spanien, Belgien, Niederlande, Dänemark, Schweden, Norwegen, Vereinigtes Königreich (UK).Der finale Teil der Tour war angekündigt als "homecoming tour" in den Vereinigten Staaten, und zwar an Spielstätten, die in seiner Karriere eine besondere Rolle gespielt hatten. Sie begann mit sechs Konzerten in seiner Heim-Arena, in New Jerseys Meadowlands Arena. Nach 34 Konzerten in nur zehn Städten endete die Tour am 14. September in Cincinnatis Riverfront Coliseum in Ohio.
Zum ersten Mal in seiner Karriere eröffnete Springsteen einige Konzerte mit seinem berühmtesten Song, "Born to Run". In seiner allerersten Show, in Ann Arbor, hatte er – was Berühmtheit erlangt hat – einen Blackout und vergaß den Text; das Publikum, den Text singend, half ihm darüber hinweg. Bei den Zugaben erschien der Lokalmatador Bob Seger und sang im Duett mit Springsteen "Thunder Road".
Springsteens Auftritte bei dieser Tour waren ähnlich angelegt wie bei den vorherigen, übertrafen diese aber in der Länge. Oft spielte er Sets von 30 Songs, und die Shows dauerten vier Stunden; es war während dieser Tour, dass sich Springsteens Ruf für seine Marathonkonzerte festigte.Das emotionale Moment dieser Konzerte wurde ganz unterschiedlich beurteilt, abhängig vom Konzertbesucher. Einige feierten eine Party, andere berichteten, dass sie sich nach einer Reihe von deprimierenden Songs fühlten, als ob sie sich die Pulsadern aufschnitten. Gewiss hatte der Titelsong "The River" die Qualität, beide Standpunkte zu veranschaulichen – in ihm gab Springsteen zu, dass das Leben eine Menge Widersprüche hatte, dass man mit ihnen leben müsse – und die folgende Tour zeigte das auf. Ein wesentlicher Unterschied war, dass jetzt, wo Springsteen sich vorher auf alte 1960er R&B- und Popsongs für die flotteren, lichteren Momente gestützt hatte, eigene Songs, wie "Out in the Streets", "I'm a Rocker", "You Can Look (But You Better Not Touch)" und andere River-Stücke diese Rolle bei dieser Tour und auch später übernahmen.
Mehrere Konzertgepflogenheiten begannen während dieser Tour. Am Ende des burschikosen Rocksongs "Sherry Darling" zog Springsteen einen jungen weiblichen Fan aus der ersten Reihe auf die Bühne und tanzte mit ihm. Diese Praxis wurde berühmt in der folgenden Born in the U.S.A. Tour bei "Dancing in the Dark". Und als er seinen neuen (und ersten) Top-10-Hit "Hungry Heart" spielte, ließ er das Publikum die erste Strophe und den Refrain singen, ein Ritual, das auch bei nachfolgenden Touren zum festen Bestandteil wurde.
Zwei Shows wurden zu der Zeit besonders beachtet, und zwar wegen ihres Zusammenfallens mit historischen Ereignissen. Die Show in der Arizona State University am 5. November 1980 fand einen Tag nach Ronald Reagans viel umjubelter Wahlrede vor seinem erdrutschartigen Wahlsieg zum amerikanischen Präsidenten statt. In einer damals ungewöhnlichen Aktion sprach Springsteen die Worte: "Ich weiß nicht, wie ihr darüber denkt, was gestern Abend passiert ist, aber ich denke, es ist ziemlich erschreckend." Danach stimmten er und die Band in "Badlands" ein. Diese Version, ohne die vorausgegangene Bemerkung, ist im Boxset "Live/1975-85" enthalten. Etwa einen Monat später, am 9. Dezember, ließ sich Springsteen nicht davon abhalten, das geplante Konzert im Spectrum in Philadelphia durchzuführen, einen Tag nachdem John Lennon ermordet worden war, trotz der Einwände seines Vertrauten Steven Van Zandt. "Es ist eine harte Welt, die von dir fordert, mit einer Menge von Dingen zu leben, die du nicht verstehen kannst," sagte Springsteen zu Beginn seiner Show, "und es ist schwer, hier heute Abend zu spielen, aber nichts anderes kann ich tun." Er eröffnete mit einem besonders ungestümen "Born to Run" und schloss mit einer Interpretation der Beatles-Version von "Twist and Shout". Jene Show wurde verglichen mit Robert Kennedys Erklärung zum Tod von Martin Luther King Jr.
Die berühmteste Show dieser Tour ist wahrscheinlich die vom Silvestertag 1980 im Nassau Coliseum von Long Island, New York. Mit einer Setlist von 38 Songs handelt sich um eine der längsten Springsteen-Shows aller Zeiten, viele halten sie für eine seiner besten.
Die erste europäische Show der River Tour in Hamburg, gleichzeitig die erste in Deutschland, startete ein wenig steif, aber bald waren Sprach- und kulturelle Barrieren überwunden, und der europäische Teil der Tour wurde überaus erfolgreich und machte viele zu Springsteen-Fans. Außer in Hamburg spielte er noch in Berlin, Frankfurt und München. Die Tour beschloss mit zwei epischen Shows in Birmingham, England, in der NEC Arena. In einer trat Pete Townshend als Gaststar auf.Vor allem wurde Springsteen jenseits der USA bekannt; außerdem sprach er zu Leuten, die Vorurteile gegenüber Amerikanern hatten, sie in der Hauptsache als selbstgerecht und einnehmend ansahen. Springsteen lernte andere gesellschaftliche Ansichten und Themen kennen. Er selbst fing an, Bücher über Amerikas Geschichte zu lesen, und vertiefte sein selbst zugegebenes seichtes Wissen über politische Zusammenhänge.
Vor dem abschließenden Teil der Tour in den USA gab er ein Benefizkonzert für Vietnam-Veteranen in Los Angeles (Erlös: 100.000 $). Hier wie auch schon vorher sang er eine zu Herzen gehende akustische Version von Woody Guthries "This Land Is Your Land" und kündigte damit eine größere politische Beteiligung in den späteren Achtzigern an. Seine Erzählungen und Kritiken auf der Bühne wurden länger und emotional, und er fing auch an, vor seinen ernsthafteren Songs um Ruhe zu bitten. Er nahm den Elvis Presley gewidmeten Song "Bye Bye Johnny" (später umgenannt in "Johnny Bye Bye") und das düstere Jimmy-Cliff-Cover "Trapped" in sein Repertoire auf.
Die Meadowlands-Shows vom Juli 1981, die die neue Arena einweihten (die erste in New Jersey), waren beeinträchtigt durch ihre Nähe zum Nationalfeiertag (Fourth of July) und durch Feuerwerkskörper, die aus der Menschenmenge während jeder Show abgefeuert wurden. Springsteen war äußerst verärgert (einmal wurde er selbst von einem getroffen) und verurteilte die Fans, die so etwas machten. Er sagte während des Konzerts: "Wer auch immer ihr seid, ihr seid keine Freunde von mir."
Bisher war es sehr schwer gewesen, Tickets für viele Springsteen-Konzerte zu bekommen. Biograf Dave Marsh schrieb: "Seine verkauften Konzerttickets stehen in keinem Verhältnis zu seiner Popularität in den Plattenläden oder den Top-Forty-Radiostationen. Er konnte 20.000 Plätze fassende Konzertarenen schneller und häufiger füllen als Künstler, die vier oder fünf Mal so viele Platten verkauften ... er wurde bejubelt als der größte Rock-Performer." Dadurch war der Ticket-Schwarzmarkt ein ständiges Problem.Kritiker Robert Hilburn schrieb, dass das Album und "die ausgedehnte USA-Tour, die der Veröffentlichung folgte, Springsteen nicht nur zu einem wichtigen, sondern auch zu einem populären Favoriten der Rock'n'Roll-Fans im ganzen Land machte. Er war nicht länger jemand, der als Phänomen nur an der Ostküste wahrgenommen wurde." Musikjournalist Robert Santelli schrieb: "Eifrig dabei, alte Fans zufriedenzustellen und neue zu gewinnen, gingen Springsteen und die Band fast jede Nacht an ihre Grenzen, mit Shows von drei und manchmal vier Stunden Länge. Diese Marathonshows erschöpften nicht nur die Band, sondern genauso ihr Publikum. Die pure Anzahl an gespielten Songs, der Umfang an Emotionalität, die Erzählungen von Springsteen zwischen den Songs ... all das war weit mehr als ein gewöhnliches Rockkonzert. Jeder Abend war eine mächtige Demonstration davon, wie und warum Bruce Springsteen und die E Street Band zum besten Rock'n'Roll Live Act geworden sind."
Die River Tour ist vielleicht die am wenigsten bekannte, weil viele Fans sie nicht erlebt haben. Im Gegensatz zu den vorhergehenden und den darauf folgenden gibt es wenig offizielle Audio- und Video-Materialien davon – keine Radio-Übertragungen, kein Livealbum, keine Musikvideos von Konzertmitschnitten, keine DVD-Veröffentlichungen. Das Boxset "Live/1975-85" beinhaltete eine Auswahl von 13 Stücken aus dieser Tour, sie haben aber nur wenig thematische Struktur. Es gibt natürlich Bootlegs von der Tour, allerdings sind viele mit der Zeit verloren gegangen. Die Tour leidet auch unter dem Vergleich mit der legendären 1978er Tour davor und der monumentalen Born in the U.S.A. Tour danach. Ihr wichtigstes Vermächtnis ist vielleicht die erfolgreiche Bekanntmachung von Springsteens Musik und ihre Darbietung in Westeuropa. Zwei Jahrzehnte später kann sich Europa einer größeren und lautstärkeren Fangemeinde schätzen als überall in Amerika.
![]() |
|
Nach Alben:Greetings from Asbury Park, N.J.For You Growin' Up It's Hard To Be A Saint In The City Spirit In The Night The Wild, The Innocent & The E Street Shuffle 4th Of July, Asbury Park (Sandy) Incident On 57th Street Rosalita (Come Out Tonight) Born To Run Backstreets Born To Run Jungleland Meeting Across The River Night She's The One Tenth Avenue Freeze-Out Thunder Road Darkness On The Edge Of Town Badlands Candy's Room Darkness on the Edge of Town Factory The Promised Land Prove It All Night Racing in the Street |
The River Cadillac Ranch Crush On You Drive All Night Fade Away Hungry Heart I Wanna Marry You Independence Day Jackson Cage I'm A Rocker Out In The Street Point Blank The Price You Pay Ramrod The River Sherry Darling Stolen Car The Ties That Bind Two Hearts You Can Look (But You Better Not Touch) Wreck On The Highway Sonstige:
Because The Night |
Cover-Songs: |
|
|
Auld Lang Syne Ballad Of Easy Rider Can't Help Falling In Love Detroit Medley Double Shot (Of My Baby's Love) Follow That Dream Good Rockin' Tonight Haunted House High School Confidential I Don't Want To Go Home I Fought The Law In The Midnight Hour Jersey Girl Jole Blon Kansas City Louie Louie Merry Christmas, Baby Mystery Train No Money Down On Top Of Old Smokey Out Of Limits |
Proud Marry Quarter To Three Raise Your Hand Rave On Rockin' All Over The World Run Through The Jungle Santa Claus Is Coming To Town Sea Cruise Shake Summertime Blues Sweet Little Sixteen Sweet Soul Music This Land Is Your Land This Little Girl Trapped Twist And Shout You Can't Sit Down Waltz Across Texas War Who'll Stop The Rain Yellow Rose Of Texas You Can't Sit Down |
![]() |
||
Oktober 1980 // USA |
||
03.10.1980 |
||
04.10.1980 |
||
06.10.1980 |
||
07.10.1980 |
||
09.10.1980 |
||
10.10.1980 |
||
11.10.1980 |
||
13.10.1980 |
||
14.10.1980 |
||
17.10.1980 |
||
18.10.1980 |
||
20.10.1980 |
||
24.10.1980 |
||
25.10.1980 |
||
27.10.1980 |
||
28.10.1980 |
||
30.10.1980 |
Sports Arena, Los Angeles, CAZu Gast heute Abend waren Flo & Eddie (alias Howard Kaylan und Mark Volman), Leadsänger der erfolgreichen Popband "The Turtles", sangen im Background zu "Hungry Heart" |
|
31.10.1980 |
||
November 1980 // USA |
||
01.11.1980 |
||
03.11.1980 |
||
05.11.1980 |
||
08.11.1980 |
||
09.11.1980 |
||
11.11.1980 |
||
14.11.1980 |
||
15.11.1980 |
||
20.11.1980 |
||
23.11.1980 |
||
24.11.1980 |
||
27.11.1980 |
||
28.11.1980 |
||
30.11.1980 |
||
Dezember 1980 // USA |
||
01.12.1980 |
||
02.12.1980 |
||
04.12.1980 |
||
06.12.1980 |
||
08.12.1980 |
||
09.12.1980 |
||
11.12.1980 |
||
12.12.1980 |
||
15.12.1980 |
||
16.12.1980 |
||
18.12.1980 |
||
19.12.1980 |
||
28.12.1980 |
||
29.12.1980 |
||
31.12.1980 |
||
Januar 1981 // USA & Kanada |
||
20.01.1981 |
||
21.01.1981 |
||
23.01.1981 |
||
24.01.1981 |
||
26.01.1981 |
||
28.01.1981 |
||
29.01.1981 |
||
Februar 1981 // USA |
||
01.02.1981 |
||
02.02.1981 |
||
04.02.1981 |
||
05.02.1981 |
||
07.02.1981 |
||
09.02.1981 |
Market Square Arena, Indianapolis, INAus unbekannten Gründen wurde dieses Konzert auf den 5. März verlegt |
|
10.02.1981 |
||
12.02.1981 |
||
13.02.1981 |
||
15.02.1981 |
||
16.02.1981 |
||
18.02.1981 |
||
20.02.1981 |
||
22.02.1981 |
||
23.02.1981 |
||
26.02.1981 |
||
28.02.1981 |
||
März 1981 // USA |
||
02.03.1981 |
||
04.03.1981 |
||
05.03.1981 |
||
März 1981 // Europa |
||
17.03.1981 |
Conference Centre, BrightonAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 26. Mai verschoben |
|
19.03.1981 |
Wembley Arena, LondonAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 29. Mai verschoben |
|
20.03.1981 |
Wembley Arena, LondonAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 30. Mai verschoben |
|
23.03.1981 |
||
24.03.1981 |
||
27.03.1981 |
NEC Arena, BirminghamAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 7. Juni verschoben |
|
28.03.1981 |
NEC Arena, BirminghamAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 8. Juni verschoben |
|
30.03.1981 |
Playhouse, EdingburghAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 16. Mai verschoben |
|
31.03.1981 |
City Hall, NewcastleAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 11. Mai verschoben |
|
April 1981 // Europa |
||
02.04.1981 |
Wembley Arena, LondonAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 1. Juni verschoben |
|
03.04.1981 |
Wembley Arena, LondonAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 2. Juni verschoben |
|
04.04.1981 |
Wembley Arena, LondonAufgrund Springsteens Überarbeitung wurde das Konzert auf den 4. Juni verschoben |
|
07.04.1981 |
||
08.04.1981 |
||
11.04.1981 |
||
14.04.1981 |
||
16.04.1981 |
||
18.04.1981 |
||
19.04.1981 |
||
20.04.1981 |
||
21.04.1981 |
||
24.04.1981 |
||
26.04.1981 |
||
28.04.1981 |
||
29.04.1981 |
||
Mai 1981 // Europa |
||
02.05.1981 |
||
03.05.1981 |
||
05.05.1981 |
||
07.05.1981 |
||
08.05.1981 |
||
11.05.1981 |
||
13.05.1981 |
||
14.05.1981 |
||
16.05.1981 |
||
17.05.1981 |
||
20.05.1981 |
||
26.05.1981 |
||
27.05.1981 |
||
29.05.1981 |
||
30.05.1981 |
||
Juni 1981 // Europa |
||
01.06.1981 |
||
02.06.1981 |
||
04.06.1981 |
||
05.06.1981 |
||
07.06.1981 |
NEC Arena, Birmingham"Born To Run" und "Detroit Medley" mit Pete Townshend, Frontmann von "The Who". |
|
08.06.1981 |
||
Juli 1981 // USA |
||
02.07.1981 |
||
03.07.1981 |
||
05.07.1981 |
||
06.07.1981 |
||
08.07.1981 |
||
09.07.1981 |
||
13.07.1981 |
||
15.07.1981 |
||
16.07.1981 |
||
18.07.1981 |
||
19.07.1981 |
||
23.07.1981 |
||
24.07.1981 |
||
26.07.1981 |
Riverfront Coliseum, Cincinatti, OHDa Bruce krank war wurde das Konzert auf den 13. September verlegt |
|
27.07.1981 |
Riverfront Coliseum, Cincinatti, OHDa Bruce krank war wurde das Konzert auf den 14. September verlegt |
|
29.07.1981 |
||
30.07.1981 |
||
August 1981 // USA |
||
04.08.1981 |
||
05.08.1981 |
||
07.08.1981 |
||
08.08.1981 |
||
09.08.1981 |
||
11.08.1981 |
||
12.08.1981 |
||
16.08.1981 |
||
17.08.1981 |
||
20.08.1981 |
||
21.08.1981 |
||
23.08.1981 |
||
24.08.1981 |
||
27.08.1981 |
||
28.08.1981 |
||
September 1981 // USA |
||
02.09.1981 |
||
05.09.1981 |
||
08.09.1981 |
||
10.09.1981 |
||
11.09.1981 |
||
13.09.1981 |
||
14.09.1981 |
||













Conference Centre, Brighton
